36 tattvas und 5 Elemente im Yoga

Körperliches Yoga in der Vertiefung führt dazu die Welt, das Universum als bewußte Energie wahrzunehmen. Die Energie kann als Materie Form annehmen oder als Schwingung im Körperraum wahrgenommen werden.

Wir sensibilisieren uns zum Beispiel für eine schlechte oder kriminelle Energie (tattva) oder für positive lichtvolle Energien (tattvas).

Für einige etwas radikalere Yogis ist die äussere Welt, selbst Materie etwas, was sich im eigenen Bewußtsein abspielt. Es ist sozusagen eine Erweiterung der inneren Welt. Der Yogi kann sich aus der äusseren Welt zurückziehen, indem der Blick nach innen geht, die Energien im Inneren wahrnehmen und sich auf eine Ebene zurückziehen, auf der nur Weite, Ausdehnung und Stille existiert. Diese Ebene wird traditionell als aksasha, als Raum oder Ether bezeichnet. Es ist Leere, aber auch Fülle weil es sich potentiell in alle Richtungen manifestieren kann. Im Raum entfaltet sich er Kosmos über Klangschwingung. Auf Quantenebene besteht Materie zu 99% aus Raum.

In Yoga Worten wird die äusere Welt der Materie als Vielfalt der Erscheinungsformen in der Natur verstanden. Erde (bhur) steht für Stabilität, Festigkeit und Abgrenzung. Der Körper grenz sich über die Haut von der Außenwelt ab.

Akasha steht für die innere Welt und unendlich Ausdehung, Weite und grenzenlose Durchdringung. Akasha wird als göttliches Bewußtsein verstanden.

Das Element oder die Energie, die bhur in akasha transformiert ist Feuer, agni. Das subtile Feuer gilt es im Körper zum Beispiel über Yoga Asanas zu entdecken, so das es unser Bewußtsein transformiernen kann von einer materiellen oder dualistischen Wahrnehmung der Welt hin zu einer Akasha Wahrnehmung der Welt, die in das Gefühl des Verbundenseins mit allen führt.

 

 

 

 

Die fünf Elemente Erde, Wasser, Feuer, Luft und Raumausweitung werden als energetische Schwingung verstanden.

Unsere Sinnesorgane interpretieren die Schwingung auf bestimmte Art und Weise und bestimmen dadurch unsere Wahrnehmung der äusseren Welt.

 

In der Yogalehrerausbildung lernen wir die Klangeschwingung der Elemente. Wir fühlen die Elemente subtil. Durch den Klassenaufbau und das Unterrichten nach den 5 Elementen erfahren wir die Elemente neu und gelangen zu tieferem Verständnis.

Element Erde – bhur
Stabilität, Solidität, Abgrenzung. Erhaltung einer bestimmten Form

Element Wasser – jala
Fluidität. Liquität. verschiedene Formen

Element Feuer – agni
Transformierend, ohne Substanz, Stoffwechsel
rupa – Form

Element Wind – vayu
sparsa – berührung

Element Raum – akasha
Ausdehnung
How far you are aware is your space! Inwieweit kannst Du Deinen inneren Raum, energetischen Körper – ausdehnen?

 

Gesamter Vortrag 36 tattvas

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